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Swissport-Gewerkschaften drohen am Flughafen Zürich mit Streik
Die Gewerkschaften des Swissport-Bodenpersonals sagen, die Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag am Flughafen Zürich seien gescheitert, und drohen mit Arbeitskampf, einschliesslich eines Streiks. Der aktuelle Vertrag läuft Ende Jahr aus.

Laut SEV-GATA sind die Verhandlungen gescheitert, womit ein neuer Gesamtarbeitsvertrag für das Swissport-Bodenpersonal am Flughafen Zürich infrage steht. Die Gewerkschaft teilte am Montag, 2. November 2026, mit, die Personalverbände seien bereit, Arbeitskampfmassnahmen bis hin zu einem Streik zu ergreifen, nachdem Swissport Zürich ihre Forderungen nach deutlichen Lohnerhöhungen abgelehnt habe.
Der aktuelle Vertrag läuft voraussichtlich Ende 2026 aus. SEV-GATA sagt, die Verbände seien für weitere Gespräche offen, sofern Swissport ein Angebot vorlege, das die Gewerkschaft als fair bezeichnet. Die Streikdrohung markiert vorerst eine deutliche Verschärfung des Konflikts um Löhne und Arbeitsbedingungen.
Die Ankündigung erfolgt, während sich die Parteien dem Ablauf des Vertrags nähern. Ein Streik ist eine von den Gewerkschaften ins Spiel gebrachte Möglichkeit und keine bereits begonnene Aktion. Ihre erklärte Haltung lässt Raum für Verhandlungen, setzt den nächsten Schritt aber Swissport zu: Die Gewerkschaften sagen, die Gespräche könnten weitergehen, wenn das Unternehmen einen akzeptablen Vorschlag vorlege.
Gewerkschaften drängen auf höhere Löhne
Die Gewerkschaften fordern deutliche Lohnerhöhungen und sagen, Swissport Zürich habe sich geweigert, auf die Forderungen der Personalverbände einzugehen. SEV-GATA bezeichnete das Unternehmen als nicht bereit, ein «faires Angebot» zu den Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Das ist die Darstellung der Gewerkschaft zum Konflikt. In der Mitteilung wird keine Reaktion von Swissport erwähnt.
Die Verbände sagen, sie seien weiterhin bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, wenn Swissport einen akzeptablen Vorschlag vorlege. Andernfalls planten sie Arbeitskampfmassnahmen, die auch einen Streik umfassen könnten. Ihre Warnung knüpft die Aussicht auf Störungen direkt an den Ausgang der Verhandlungen über den neuen Vertrag.
Bei der Auseinandersetzung geht es sowohl um Löhne als auch um Arbeitsbedingungen, wobei die Stellungnahme der Gewerkschaft Lohnerhöhungen als zentrale Forderung hervorhebt. Der aktuelle Gesamtarbeitsvertrag gilt für das Swissport-Bodenpersonal am Flughafen Zürich und läuft Ende Jahr aus. In den Verhandlungen geht es somit um die Bedingungen, die für das Personal nach Ablauf dieses Vertrags gelten sollen. Für die Gewerkschaften ist ein überarbeitetes Angebot die erklärte Voraussetzung, um die Verhandlungen am Leben zu halten.
Zugeständnisse während der Pandemie prägen den Konflikt
Der Vertrag wurde laut SEV-GATA zuletzt 2022 erneuert. Die Gewerkschaft sagt, die Mitarbeitenden hätten damals im Zuge der Covid-19-Pandemie schmerzhafte Zugeständnisse gemacht. Die Verbände bringen diese Vorgeschichte in die aktuellen Verhandlungen ein, während sie deutliche Lohnerhöhungen und neue Bedingungen für das Swissport-Bodenpersonal am Flughafen Zürich fordern.
Der Verweis auf die Pandemie bildet den Hintergrund für die Forderung der Gewerkschaft nach einer Überarbeitung des Vertrags. SEV-GATA sagt, die Mitarbeitenden hätten bei der letzten Erneuerung Opfer gebracht, während Swissport Zürich die aktuellen Forderungen der Verbände abgelehnt habe. Mit dieser Darstellung begründet die Gewerkschaft, weshalb sie ein faires Angebot für notwendig hält, damit die Gespräche weitergehen können.
Der Ablauf des Gesamtarbeitsvertrags Ende 2026 setzt den Verhandlungen eine klare Frist. Die Verbände haben signalisiert, dass sie weiterhin gesprächsbereit sind, zugleich aber vor Arbeitskampfmassnahmen bis hin zu einem Streik gewarnt, falls Swissport kein akzeptables Angebot vorlegt. Die Erneuerung von 2022 ist der letzte Vertragsschritt, den die Gewerkschaft in ihrer Darstellung nennt.
Gespräche vor Jahresende offenhalten
Der aktuelle Vertrag läuft Ende 2026 aus, und die Gewerkschaften sagen, sie würden die Gespräche nur fortsetzen, wenn Swissport ein faires Angebot vorlege. Damit bleiben Verhandlungen möglich, auch wenn die Personalverbände mit einem Streik drohen. In ihrer Mitteilung bezeichnen sie Arbeitskampfmassnahmen als nächsten Schritt, falls das Unternehmen ihren Forderungen nicht nachkommt.
Für das Swissport-Bodenpersonal am Flughafen Zürich betreffen die Verhandlungen die Gesamtarbeitsbedingungen, die nach dem zuletzt 2022 erneuerten Vertrag gelten sollen. Neben ihrer Forderung nach deutlichen Lohnerhöhungen kritisieren die Gewerkschaften die Haltung des Unternehmens zu den Arbeitsbedingungen. SEV-GATA sagt, die Verbände seien verhandlungsbereit, hat aber auch klargemacht, dass sie die bisherige Reaktion für unzureichend halten.
Entscheidend ist nun, ob Swissport ein Angebot vorlegt, das die Personalverbände als fair erachten. Bis dahin bleibt die Streikdrohung der Gewerkschaften bestehen. Ihre erklärte Haltung ist an eine Bedingung geknüpft: Sie sind zu Gesprächen bereit, halten aber Arbeitskampfmassnahmen als Möglichkeit offen, falls die Verhandlungen nicht vorankommen.