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Swiss Observer

Was sich diesen Oktober in der Schweiz ändert: Geldwäscheregeln und Verzögerungen an Flughäfen

Die Schweiz bereitet für Oktober mehrere Änderungen vor, darunter neue Regeln zur Geldwäschereibekämpfung und längere Wartezeiten an Flughäfen. Die Massnahmen betreffen die Einhaltung von Finanzvorschriften und den internationalen Reiseverkehr und sind damit sowohl für Einwohnerinnen und Einwohner als auch für Besucherinnen und Besucher relevant.

Was sich diesen Oktober in der Schweiz ändert: Geldwäscheregeln und Verzögerungen an Flughäfen
AIThe Local Switzerland

Im Oktober stehen zwei praktische Veränderungen im Fokus: strengere Finanzkontrollen und längere Wartezeiten an Flughäfen. Die Schweiz bereitet neue Regeln zur Geldwäschereibekämpfung vor. Gleichzeitig müssen Reisende an Schweizer Flughäfen mit Beeinträchtigungen rechnen, die mit dem Einreise-/Ausreisesystem der Europäischen Union, bekannt als EES, zusammenhängen.

Die Massnahmen betreffen unterschiedliche Bereiche des Alltags. Die Geldwäscheregeln sind für Finanzinstitute, Unternehmen und Kundinnen und Kunden relevant, die regulierte Transaktionen abwickeln. Die Änderungen an den Flughäfen werden internationale Passagiere zu spüren bekommen, insbesondere jene, die während der starken Herbstreisezeit über stark frequentierte Schweizer Drehkreuze reisen.

Der Zeitpunkt lässt Einwohnerinnen, Einwohner und Besucherinnen und Besucher nur wenig Spielraum für Vermutungen. The Local berichtete am 21. September 2026, dass beide Änderungen im Oktober anstehen. Die Ankündigung erfolgte damit kurz vor Beginn des Umsetzungsmonats. Die Lage der Schweiz im Zentrum des europäischen Reiseverkehrs macht Grenzverfahren besonders relevant, obwohl das Land nicht zur Europäischen Union gehört.

Die verfügbaren Quellen bestätigen die geplante Richtung, enthalten aber weder genaue Angaben zu den Sorgfaltspflichten noch eine präzise Prognose der Wartezeiten an einzelnen Flughäfen. Reisende und betroffene Unternehmen sollten deshalb vor Inkrafttreten der Änderungen die Hinweise von Fluggesellschaften, Flughäfen, Banken und zuständigen Behörden prüfen.

Banken bereiten sich auf neue Geldwäscheregeln vor

Neue Gesetze zur Geldwäschereibekämpfung werden die Handhabung der Finanzvorschriften in der Schweiz verändern. Die Quelle weist auf das Inkrafttreten neuer Regeln im Oktober hin. Damit ist der Finanzsektor in diesem Monat einer der wichtigsten Bereiche mit regulatorischen Änderungen im Land.

Anforderungen zur Geldwäschereibekämpfung können sich auf die Kontrollen auswirken, die Institute durchführen, auf die angeforderten Informationen und auf die geführten Unterlagen. Die Änderung ist daher nicht nur für die Compliance-Abteilungen von Banken relevant. Kundinnen und Kunden, Unternehmen und Fachleute, die Konten eröffnen, Geld überweisen oder Geschäftsbeziehungen eingehen, könnten mit zusätzlichen Prüfungen oder aktualisierten Verfahren konfrontiert sein.

Das vorliegende Material nennt nicht, welche Transaktionen, Institute oder Berufe neuen Pflichten unterliegen werden. Ebenso wenig ist daraus ersichtlich, ob die Regeln neue Meldeschwellen, Identifikationsanforderungen oder Sanktionen einführen. Diese Einzelheiten sind besonders für kleinere Unternehmen wichtig, die möglicherweise ihre internen Kontrollen anpassen oder fachlichen Rat einholen müssen.

Bestätigt ist vorerst der Umsetzungsmonat: Oktober 2026. Einwohnerinnen, Einwohner und Unternehmen in der Schweiz, die anstehende Finanzgeschäfte haben, sollten Mitteilungen ihrer Institute aufmerksam verfolgen und die offiziellen Hinweise konsultieren. Wer die Änderung als routinemässige administrative Aktualisierung behandelt, riskiert, nach Inkrafttreten des neuen Regelwerks mit veralteten Verfahren zu arbeiten.

EES führt zu längeren Wartezeiten an Flughäfen

Passagiere müssen an Schweizer Flughäfen mit längeren Wartezeiten rechnen, da das EES die Abfertigung bestimmter Reisender verändert. Das Einreise-/Ausreisesystem ist eine Grenzschutzmassnahme der EU. Seine Einführung dürfte im Oktober an Schweizer Flughäfen zu Verzögerungen führen.

Das System ist insbesondere für Reisende wichtig, die die Aussengrenze Europas überqueren. Bei der Einführung können zusätzliche Registrierungen und Identitätskontrollen für Personen anfallen, die unter das System fallen. Dadurch verlängert sich die Zeit an den Grenzkontrollen. Weil die Schweiz an den europäischen Grenzregelungen beteiligt ist, können Änderungen im Zusammenhang mit dem EES Reisen über Schweizer Flughäfen beeinträchtigen, auch wenn Passagiere von Zielen ausserhalb der Europäischen Union abfliegen oder dorthin reisen.

Die Quelle nennt weder eine konkrete Schätzung der zusätzlichen Wartezeit noch die Schweizer Flughäfen, an denen die längsten Schlangen zu erwarten sind. Sie warnt jedoch, dass mit langen Wartezeiten zu rechnen ist. Reisende sollten früher als üblich eintreffen, für Anschlussflüge zusätzliche Zeit einplanen und die Hinweise der Flughäfen oder Fluggesellschaften zu Dokumenten und Grenzverfahren beachten.

Die Auswirkungen auf den Betrieb hängen von der Route, dem Passagieraufkommen und der Bereitschaft der einzelnen Grenzstellen ab. Das hohe Herbstreiseaufkommen im Oktober könnte bereits stark frequentierte Terminals zusätzlich belasten. Gute Vorbereitung ist daher hilfreicher, als sich auf den üblichen Ablauf am Flughafen zu verlassen.

Prüfen Sie die Regeln, bevor der Oktober beginnt

Die praktische Reaktion ist einfach: Wer Finanzdienstleistungen nutzt, sollte die Verfahren überprüfen, und Passagiere sollten mehr Zeit einplanen. Die Änderungen im Oktober betreffen nicht alle gleich. Ein Unternehmen, das regulierte Zahlungen abwickelt, muss sich möglicherweise mit den Compliance-Vorgaben befassen, während Ferienreisende womöglich erst am Flughafen mit dem neuen Grenzverfahren in Berührung kommen.

Unternehmen sollten bei ihren Banken oder Compliance-Beratern nachfragen, ob sich Unterlagen zu Konten, Kundenprüfungen oder Meldeverfahren ändern. Zudem sollten sie geplante Transaktionen im Oktober ermitteln und klären, ob dafür zusätzliche Informationen erforderlich sein werden. Die vorliegende Quelle enthält keinen Zeitplan für den Übergang. Organisationen sollten deshalb nicht davon ausgehen, dass die bestehenden internen Verfahren weiterhin ausreichen.

Reisende sollten die Pass- und Reisebestimmungen prüfen, Anschlusszeiten bestätigen und die aktuellen Informationen ihrer Fluggesellschaft und ihres Abflughafens verfolgen. Eine frühzeitige Ankunft ist besonders für Passagiere mit knappen Anschlusszeiten, Familien oder eingeschränkter Mobilität wichtig. Schweizer Flughäfen könnten im Vorfeld der Einführung praktische Hinweise veröffentlichen.

Die bestätigten Informationen sind nach wie vor begrenzt. Der Bericht von The Local nennt zwei Änderungen im Oktober, enthält aber weder detaillierte Gesetzestexte noch flughafenspezifische Zahlen. Offizielle Mitteilungen werden entscheidend sein, um aus der allgemeinen Warnung konkrete Anweisungen für Reisende, Bankkundinnen und Bankkunden sowie Unternehmen abzuleiten.